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Die Schlachte heute

Im Zuge der Expo 2000 begann der Umbau der Schlachte als Projekt „Stadt am Fluss“. Dabei wurde die unter Denkmalschutz stehende Hafenmauer, die zum Teil noch aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammt, nahtlos eingefügt. Heute erstreckt sich die Schlachte von der Tiefer mit ihren angrenzenden Grünflächen des Osterdeichs im Westen bis zum Weserbahnhof im Osten, dem Tor zur Überseestadt. 

Die Arbeiten begannen 1993 mit der Neugestaltung der Oberen Schlachte. Hier, wo früher schon Wirtshäuser und Schenken vorhanden waren, entstand eine lebendige Bummelmeile mit Restaurants, Cafés und Biergärten.

Die Grundsteinlegung für die Wohnsiedlung auf dem Teerhof gegenüber der Schlachte erfolgte bereits 1987. Um das Wohngebiet besser an die Innenstadt anzuschließen, wurde 1993 die Teerhofbrücke gebaut.

An der Unteren Schlachte, direkt am Weserufer, gab es ebenfalls zahlreiche Veränderungen. Die Uferpromenade wurde deutlich verbreitert und erhielt eine Uferböschung mit Sitzstufen – der perfekte Ort für eine kleine Pause mit Blick aufs Wasser. Ein paar Meter links neben der Teerhofbrücke kennzeichnet eine Metalltafel die Stelle, an dem der Weserarm Balge früher in die Weser mündete. Der barrierefreie Zugang zur Uferpromenade ist gewährleistet.

Auf der gesamten Länge der Schlachte von 1.800 Metern liegen bewegliche Pontons, die es historischen und modernen Schiffen ermöglichen, wieder an der Schlachte festzumachen. Ein großzügiger Platz im Bereich des Martinianlegers ist Treffpunkt für Weser- und Hafenrundfahrten.

Circa zwei Millionen Gäste besuchen jährlich die Schlachte. Hierzu zählen die Touristen ebenso wie die BremerInnen und die „ButenbremerInnen“ aus dem Umland. Im Sommer bieten die Sommergärten unter Bäumen Platz für 2.000 Besucher. Wer auf Schnäppchenjagd gehen oder mal einen Marktschreier erleben möchte, findet diese Möglichkeit samstags auf dem Trödelmarkt (8 bis 14 Uhr) bzw. auf dem Kajenmarkt (Ende April/Anfang Mai bis September von 11 bis 18 Uhr).

Im Dezember zieht der alljährliche Schlachte-Zauber, ein historischer, winterlicher, maritimer Markt direkt am Wasser, die Besucher der Schlachte in seinen Bann. Wie zur Zeit des Mittelalters lassen sich fleißige HandwerkerInnen bei der Arbeit über die Schulter schauen. In schneebedeckten Almhütten gibt es deftige Köstlichkeiten aus Bayern und Tirol, frisch gebratener Fisch und heiße Cocktails. Blaues Licht verleiht der Schlachte in den Abendstunden eine magische Stimmung, während die Schiffe an den Anlegern in festlicher Beleuchtung um die Wette strahlen.

Über aktuelle Veranstaltungen informiert Sie der Veranstaltungskalender.